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Ordnung ist nicht einfach

Ein Landei rollt in die Großstadt

Ich sitze Thomas Borchert gegenüber. Wir sind in Hamburg in einem gemütlichem Restaurant, haben Getränke und Essen bereits bestellt. Heute morgen war ich noch in unserem kleinen, beschaulichen Örtchen und jetzt in Hamburg. Metropole, Großstadt. „Wie ein Landei auf Großstadturlaub fühle ich mich“, sage ich und sehe, dass Thomas wohlwollend lächelt. Er ist ein freundlicher, durchaus analytisch exakter Mensch. Ich soll später noch aus dem Lebenslauf erfahren, woher diese Mischung aus Exaktheit und Offenheit kommt.

Was ist das für eine Idee?

„Wie kommt man auf die Idee, sich mit Ordnung zu befassen?“ frage ich. Thomas Borchert erzählt mir, dass er in der Vergangenheit schon vieles gemacht hat, solange er dem Gefühl erlegen war, er müsse Angestellter sein – unter anderem war er in der Versicherungsbranche und studierte Mathematik, bis die Erkenntnis gereift war, dass er selbständig sein wollte. Die Möglichkeit, immer etwas Neues auszuprobieren und zu schaffen, hat ihn an der Selbständigkeit gereizt.

Blackbox Papierstapel

Es wird schnell deutlich: es geht nicht allein darum, dass Papiere die Eigenart haben, sich auf Stapeln zu versammeln. Es geht immer wieder um die Menschen. Die Menschen stapeln die unliebsamen Dinge übereinander, immer mehr. Bis der Stapel so hoch ist, dass sie gar nicht mehr im Detail wissen, was da alles drin ist. Und das macht ihnen Angst, das bereitet ihnen so viel Unbehagen, dass sie den Stapel gar nicht mehr anrühren.

Emotional gefesselt

Thomas Borchert nimmt den Stapel auseinander. „Warum können Sie das, was die Menschen nicht selbst können?“ Thomas Borchert meint dazu: „Weil ich mit den Papieren, die da gestapelt sind, nicht emotional verbunden bin. Es nimmt mich nicht mit, ob es sich um eine unbezahlte Rechnung handelt oder eine Mahnung vom Finanzamt. Ich helfe zu minimieren.“

So geht es mit Hau-Ruck

Einmal nahm ein Unternehmer Kontakt zu Thomas Borchert auf. Er hatte mehrere Umzugskartons mit Unterlagen gesammelt und wollte daran gehen, diese aufzulösen. „Ärmel hochgekrempelt und gemeinsam geschafft, irgendwann um zwei oder drei Uhr war es vollbracht. Wir hatten zwar den ganzen Tag geackert, das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen und der Kunde war äußerst zufrieden.“

Was sind die Geheimnisse der Ordnung

„Wichtig ist es dranzubleiben, Kontinuität und den Abschluss zu finden“, antwortet Thomas. So einfach soll das sein? Einfach und schwierig zugleich. Viele sagen, der innere Schweinehund sorge eben äußerlich für Haufen – Papierhaufen. Für Thomas Borchert gibt es keinen Schweinehund. Der Geist ist willig, aber die schlechte Gewohnheit ist stark. Und Unordnung ist eine solche erlernte, schlechte Angewohnheit. Vielleicht noch einen Tipp?

Immer etwas tun und irgendwann ist es getan

„Jeden Tag ein wenig machen, kontinuierlich und dann dranbleiben. Nehmen Sie zum Beispiel jeden Tag ein, zwei oder drei Blätter und heften Sie diese ab. Bei drei Blättern jeden Tag sind das über 1.000 Blätter im Jahr. Soviel bekommt kein Privatmann ins Haus, irgendwann ist alles eingeheftet und aufgeräumt.“

Das Thema ist so spannend, dass wir dazu demnächst ein Hangout machen werden. Hangouts finden sich auf unserem youtube-Kanal von UhU. Abonnieren Sie den Kanal, um die aktuellen Informationen nicht zu verpassen.

UhU.youtube-Kanal

Content, Content, Content

Thomas Borchert hat aktuell eine Menge freien Content bereitgestellt – Texte, Videos und Podcasts usw. Die Inhalte erreichen Sie hier

Akademie für Ordnung

Für alle, die es noch einfacher wollen

Thomas Borchert stellt in seinem Webinar „Wie Du mit nur 1 Klick pro Tag in die Ordnung kommst“ anschaulich dar, wie Sie Ihr Ordnungsverhalten kontinuierlich verbessern. Zum Webinar gelangen Sie hier

„Mit nur 1 Klick zur Ordnung“

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