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Just-in-Time-Skills – die Fähigkeit zu lernen

Just-in-Time-Skills – Wenn Sie davon noch nichts gehört haben, werden Sie gleich überrascht sein. Denn ich bin fast überzeugt, dass Ihnen das, was sich hinter dem Begriff Just-in-Time-Skills verbirgt, durchaus schon begegnet ist. Haben Sie schon einmal einen Fachmann gesucht, einen Berater mit sehr speziellen Fähigkeiten? Dann kann es sein, dass Sie bereits einen Just-in-Time-Experten beauftragt haben.

Just-in-time-Skills

Halbfähigkeiten schlagen Halbwahrheiten

Die Wahrheit ist: aufgrund der wachsenden Anforderungen und wegen des unglaublichen Wissens, das in einigen Berufszweigen notwendig ist, kommt es in Anforderungsprofilen sind die Türspalte so schmal, dass sich praktisch kein Mensch findet, der alles zu 100% erfüllen kann und damit überhaupt in die engere Wahl käme. In der IT-Branche zum Beispiel gibt es soviele Codes, Programiersprachen und eine derart rasante Entwicklung, dass die dort tätigen Menschen überhaupt keine Chance haben, mit der Qualifizierung nachzukommen.

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Wege aus der Sackgasse

Die Sackgasse ist, dass auf der einen Seite Auftraggeber mit sehr speziellen Anforderungen aufwarten, während auf der anderen Seite Anbieter sitzen, die nicht wissen, was im nächsten Augenblick von ihnen gefordert wird. Und selbst, wenn sie es wüssten, würden Sie mit Pauken und Trompeten untergehen, weil die Entwicklung einfach zu rasant ist. Das Dilemma des Spezialistentums ist, dass viele blinde Hühner herumlaufen, um das Korn zu finden, das ein Auftraggeber in den Hof geschmissen hat.

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Lernen erst, wenn es gefordert wird

  • Informationen stehen grundsätzlich zur Verfügung
  • Skills werden just in time aufgesattelt
  • Fähigkeit: schnelle, professionelle Umsetzung von neuen Informationen

Zahlt der Kunde die Qualifizierung?

Irgendwie schon, oder? Doch was ist besser: niemanden zu finden, der sich überhaupt die Mühe macht,  das geforderte zu erlernen oder dafür zu bezahlen, dass jemand in der Lage ist, sich extrem flexibel auf Anforderungen einzustellen? Deshalb ist es ein Talent, ein Wettbewerbsvorteil, wenn jemand in der Lage ist, sich schnell und direkt in ein neues Thema einzuarbeiten, so dass er (fast) Expertenstatus erreicht.

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Offener Umgang vermeidet Enttäuschung

In dem Wort Ent-Täuschung steckt das Wort Täuschung. Es dürfte jedem klar sein, dass das, was ich oben beschrieben habe, gängige Praxis ist. Gehen Sie mit Ihrem Geschäftspartner offen um – dieser Tipp gilt vorbehaltlos für die Nachfrager-Seite, denn überzogen individuelle Spezialkenntnisse helfen Ihnen nicht. Finden Sie lieber denjenigen der 60% Ihrer Anforderungen aus Erfahrung erfüllt und die restlichen 40% sich während des Projektes „aufsattelt“ durch Just-in-time-Skills.

Offener Umgang verhindert Beauftragung

Das zuvor gesagte ist natürlich für die Anbieterseite ungleich schwerer. Solange die Nachfrager-Seite davon ausgeht, dass es den einen Dienstleister, Berater, Freelancer auf der Welt gibt, der alles kann und dass es nur eine Frage ist, diesen zu finden, würde Offenheit dazu führen, sich selbst ins Abseits zu stellen. Doch wer will schon den Auftrag verlieren, bevor er das Angebot gestellt hat? Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Bieten Sie grundsätzlich nur an, wenn Sie das angefragte stemmen können. Ihre Reputation wird es Ihnen danken.

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