Skip to content

Fühlen Sie sich oft wie ein Brötchen?

sandwich-connection_r1Alles scheint bereits übers Netzwerken gesagt zu sein. Es gibt viele, viele Ansätze und Theorien, wie Sie Ihre Kontakte in Umsatz verwandeln können. Einige kommen guerillamäßig daher, andere offen. Auch hier gilt jeder nach seiner Facon. Als passionierter Netzwerker, Empfehler und Empfohlener interessierte es mich aus diesem Grund besonders, als Stefan Fourier angekündigt hatte ein Buch über Netzwerke zu schreiben. Ist genug nicht genug?

Vor allem: Was hat das mit einem Brötchen zu tun? Sie kennen vielleicht den Spruch: „Ich bin fertig wie ein Brötchen.“ Gemeint ist damit, dass Sie sich schlapp, abgespannt und völlig kaputt fühlen. Stefan Fourier zeigt, dass Sie gar nicht das Brötchen sind, sondern sich zwischen den Brötchenhälften befinden – Sandwich eben. Das Brötchen selbst sind die Anforderungen einerseits, die Möglichkeiten andererseits.

Was das mit Netzwerken zu tun hat, erklärt er Ihnen am besten ausführlicher selbst in seinem Buch.
Zur Vorgeschichte: Stefan Fourier begleitet mich in meinem Netzwerker-Leben schon eine ganze Weile – ich glaube es sind sogar mehrere Jahre. Wir sind im socialweb verbunden und ich verfolge aus einiger Entfernung, was er so tut.

Obwohl wir es immer vorhatten, ist es bisher zu keinem persönlichen Treffen gekommen – was unseren Terminkalendern geschuldet ist. Dennoch scheinen wir immer wieder aufeinander zugetrieben zu werden – durch Themen, Aktivitäten.

Vorgestern lag also sein Buch in der Post. Sollte ich ein 156-seitiges Buch über etwas lesen, von dem ich selbst meine es seit Anbeginn meiner Selbständigkeit professionell zu betreiben?

Spontan sagte ich mir: Es gibt immer etwas dazu zu lernen. Ein Satz, eine Idee, ein Gedanke reicht oft aus – und meist sind es mehr. Ich ging also mit geringer Erwartung auf Neues an das Buch heran und lernte den ganz persönlichen Ansatz von Stefan Fourier kennen, den er als ebenfalls erfahrener Netzwerker seit Jahrzehnten pflegt. Ein moderner Ansatz? Ein völlig neuartiger Ansatz?

Kurz: Nein. Der Wert dieses Buches liegt gerade darin, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten. Kompliziert geht immer. Dabei ist es so einfach und doch für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Vorab: Das letztendliche Geheimnis werde ich auch hier nicht lüften (dazu kaufen Sie sich bitte das Buch). Das wäre zu einfach.

hot-dog-1238711_1920Wer nach den ersten Seiten meint: „Kenn ich schon, weiß ich schon.“ sollte bis zur letzten Seite lesen. So ist es mir gegangen. Wer Antworten auf die Frage möchte, warum das Netzwerken bei ihm keinen Umsatz bringt, bekommt hier eine durchaus plausible und schlüssige Erklärung. Es liegt schlichtweg daran, dass… ( 😉 … wie gesagt: das wäre zu einfach).

Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen. Denn die hohe Kunst des Netzwerkens betreiben eben gerade die Networks, die in Deutschland so wenig Ansehen genießen. Das ist bei einem Gesamtvolumen der Branche, das bei weitem die gesamte Sport- und Musikindustrie übersteigt, einfach eine Lücke, die bisher meines Erachtens niemand professionell und konstruktiv-sachlich geschlossen hat.

In einem Punkt widerspreche ich Stefan Fourier ein wenig – aber eher kosmetisch. Beziehungen absichtslos zu knüpfen ohne ein Ziel mag in persönlichen Netzwerken durchaus Sinn machen. Auch wenn Sie daran arbeiten Kontakte zum inneren Kreis hinzupflegen. Wenn Sie aber Netzwerken und Empfehlungsmarketing als Business betreiben, muss im Hinterkopf eine Absicht, ein Ziel stecken.

Seien Sie fair und ehrlich zu Ihrem Gegenüber (und da treffe ich mich wieder mit Stefan Fourier). Gaukeln Sie kein „Freundschaftsanliegen“ vor, nur um eine möglichst enge Beziehung zu jemandem aufzubauen, dem Sie eigentlich nur etwas verkaufen wollen. Sie nennen es vielleicht Empfehlungsmarketing – es ist aber schlichtweg Verkauf. Beachten Sie zwei Dinge, um wirklich zu netzwerken (und da greife ich auf den Impuls in „Die Sandwich-Connection“ zurück)

  1. empfehlen Sie, was Sie selbst erfahren haben
  2. und tun Sie dies nur an Menschen, die Sie VORHER schon kennen.

Mehr Content aus dem Buch gibt es in dem Buch. Bestellen? Einfach hier (einfach anklicken).

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren:

Be First to Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.